8. Februar 2010
Ministerin zeichnet fünf Schulen aus
Hannover. Für ihre herausragenden Leistungen in Projekten zu Themen wie Verständigung, Integration, Extremismusprävention und friedlichem Zusammenleben hat die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann heute vier niedersächsische und eine polnische Schule mit dem Schülerfriedenspreis 2009 ausgezeichnet.
"Die Bewerbungen zeigen, mit welcher Kreativität, welchem Interesse und welcher Professionalität sich unsere Schülerinnen und Schüler unterstützt von ihren Lehrkräften historischen und politischen Themen widmen. Dabei scheint vor allem die Entwicklung von Theaterstücken eine immer größere Bedeutung zu bekommen, um Jugendlichen einen Zugang zu den Themen zu ermöglichen", sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann beim Empfang im Gästehaus der Landesregierung in Hannover.
"Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr nach außen deutlich sichtbares Engagement. Sie tragen dazu bei, dass in unseren Schulen und damit in unserem Land ein Klima der Verantwortlichkeit entwickelt und erhalten wird."
Preisträger des Schülerfriedenspreises 2009 sind das Gymnasium Antonianum Vechta (1. Preis), die Pestalozzischule Rinteln sowie das Windthorst-Gymnasium Meppen gemeinsam mit dem XX Liceum Ogólnoksztalcace Danzig (jeweils 2. Preis) sowie die Haupt- und Realschule Waldschule Hatten (3. Preis). Der Schülerfriedenspreis wird in Niedersachsen seit 1993 jedes Jahr vergeben.
Die ausgezeichneten Projekte im Überblick:
1. Preis (1.000 Euro): Projektgruppe ACTivity des Gymnasiums Antonianum Vechta
Auszeichnung der Eigenproduktion des Musiktheaterprojekts "Voll verboten" zum Thema 20 Jahre Mauerfall. Diese Kooperation zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern widmet sich der Aufarbeitung der Situation im geteilten Deutschland und vor allem dem Thema 'Jugend in der ehemaligen DDR’. Das Stück dient dem Abbau von Vorurteilen und der besseren Verständigung von Ost und West sowie der Entwicklung von Eigeninitiative und Teamfähigkeit. Es hat neun Schul-Aufführungen und weitere Gastspiele gegeben, die sehr aufwändig gestaltet waren.
2. Preis (700 Euro): Klasse 10 der Pestalozzischule Rinteln (Förderschule
Schwerpunkt Lernen)
Auszeichnung für das Theaterstück "Den Schuh zieh ich mir an" zum Geburtstag des Grundgesetzes. In kleinen unterschiedlichen Szenen aus dem Alltagsleben geht es um die Grundrechte, z. B. um die ungleiche Behandlung bei Ladendiebstahl, je nachdem, ob es sich bei dem Täter um einen Jugendlichen oder um den örtlichen Arzt handelt. Teilnahme am Theaterwettbewerb für Schulen im Landkreis Schaumburg, bei dem die Pestalozzischule in die Endausscheidung kam.
2. Preis (700 Euro): Windthorst-Gymnasium Meppen gemeinsam mit dem XX Liceum Ogólnoksztalcace Danzig
Auszeichnung für das Theaterstück "Ich blickte in die Zukunft und sah…" und drei weitere Projekte (zur Kriegsgräberfürsorge, Präventionstag, Schulpartnerschaft). Für das Theaterstück haben deutsche und polnische Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte über einen Zeitraum von zwei Jahren acht Szenen zu Eckpunkten deutsch-polnischer Geschichte geschrieben und inszeniert. Anlass war der seit zehn Jahren bestehende deutsch-polnische Schüleraustausch beider Schulen. Es gab bereits mehrere Aufführungen, auch bei den deutsch-polnischen Kulturtagen in Danzig.
3. Preis (600 Euro): Hauptschulklasse 10 der Haupt- und Realschule Waldschule Hatten
Auszeichnung für die Ausstellung "Erinnerte Vergangenheit" im Landesmuseum
Oldenburg. Mit großem persönlichem Einsatz haben die Schülerinnen und Schüler eine sehr gut vor- und aufbereitete Austellung über den Nationalsozialismus - soweit möglich, mit Oldenburger Bezug - erarbeitet. In Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Oldenburg sind zwölf Zeitbilder entstanden. Wegen des großen Andrangs wurde die Ausstellung verlängert.
Montag, 8. Februar 2010
Samstag, 7. November 2009
In Bewegung
7. November 2009
Familienfreundliche Kommunen und Initiativen
Hannover. Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat am Sonnabend fünf freiwillige Initiativen und fünf besonders familienfreundliche Kommunen mit dem Niedersächsischen Familienpreis 2009 ausgezeichnet. "Der Familienpreis hat mittlerweile eine lange Tradition in Niedersachsen - ehrenamtliches Engagement und nun zum 2. Mal auch kommunales Engagement für Familien wird gewürdigt - und dies nicht nur mit Worten und einer Urkunde, sondern unsere Preise sind mit einer Summe von insgesamt 50.000 Euro auch hoch dotiert", sagte Mechthild Ross-Luttmann anlässlich der feierlichen Preisübergabe.
Der Niedersächsische Familienpreis stand dieses Jahr unter dem Motto "Familien in Bewegung!". "Das diesjährige Thema ist von elementarer Bedeutung für unsere Gesellschaft", stellte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin fest. "Gerade für Kinder gilt: Bewegung macht schlau! Denn wenn sich Kinder bewegen, macht das nicht nur den Körper fit, sondern auch den Kopf. Und ich bin davon überzeugt, das gilt auch für uns Erwachsene."
Der besondere Dank der Ministerin ging an Herrn Dr. Hubert Meyer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Landkreistages, als Vorsitzender der Jury und an die Klosterkammer Hannover für die finanzielle Unterstützung. Dr. Meyer lobte insbesondere das kommunale familienpolitische Engagement in Niedersachsen "Die niedersächsischen Kommunen sind in Bewegung für Familien! Die enormen Anstrengungen zum Ausbau des Betreuungsangebotes für unter Dreijährige steht exemplarisch dafür. Und sie unterstützen die Familien, in Bewegung zu kommen." Die Jury hatte dieses Jahr die Qual der Wahl und hat in der Sparte Freiwillige Initiativen zwei 1. Preise und drei 2. Preise vergeben - und zwei mit jeweils 500 Euro dotierte Anerkennungen ausgesprochen. In der Sparte der Familienfreundlichen Kommunen dagegen gibt es einen klaren Spitzenreiter, die Plätze zwei und drei sind aber ebenfalls doppelt belegt.
Freiwillige Initiativen:
Familien in Bewegung!
1. Preis: 6000 Euro erhält die evangelisch-lutherische Kindertagesstätte Paul-Gerhardt aus Lüneburg für ihre Familien-Wochenend-Angebote. Die Idee ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Bereits seit 16 Jahren werden Kinder und Eltern am Wochenende gemeinsam aktiv - die Unternehmungen reichen von Schwimmen bis Inline-Skaten, von Reiten bis zu Sporttagen. Die Idee setzt gegen die Langeweile am Wochenende ein attraktives Familienleben.
1. Preis: Ebenfalls 6000 Euro erhält die BewegungsInitiative Oldenburg e.V. zusammen mit dem Spielmobil Spielefant für die Spiele-Sonntage in Oldenburg. Das Projekt wurde 2005 von beiden Initiativen zusammen mit der Evangelischen Familienbildungsstätte und der Stadt Oldenburg ins Leben gerufen. Im Sommer gibt es an drei Standorten in Oldenburg sonntags anderthalb Stunden Bewegungsspiele für Jedermann und Jederfrau - im Winter die Wiederholung als sogenannte "Winterspiele". Auf diese Weise kommen rund 2500 Kinder und Erwachsene in Bewegung.
2. Preis: 4000 Euro erhält der Christophorus Kindergarten für sein umfassendes familienbezogenes Bewegungsangebot, das alle Generationen einschließt. In regelmäßigen Abständen organisiert der Kindergarten zum Beispiel ein Sportfest, an dem auch Eltern und Geschwister teilnehmen sowie Waldtage für Väter und ihre Kinder.
2. Preis: Ebenfalls 4000 Euro erhält die Kirchengemeinde Pöhlde für ihr Projekt "Sommerdorf", bei dem Kinder und Jugendliche zusammen mit Eltern und Großeltern Häuser errichten, gemeinsam Mahlzeiten zubereiten, Werkzeuge, Musikinstrumente und Kleidung herstellen. Kopf und Körper bewegen sich hier, um Neues zu erschaffen.
2. Preis: Ebenfalls 4000 Euro erhält der evangelisch-lutherische Kindergarten Mahlum für das Großeltern-Kind-Turnen. Seit acht Jahren fahren rund 50 Großeltern mit ihren Enkelkindern regelmäßig in einem großen Bus zum Sporttag in eine Turnhalle. Jung und Alt kommen gemeinsam in Bewegung.
Eine mit 500 Euro dotierte Anerkennung erhalten die 10-jährige Leonie Greshake und die elfjährige Tale Sadikay aus Glandorf. Die beiden Mädchen haben ihr Wohnviertel "in Bewegung gebracht". Sie malten Einladungszettel und seit 2008 spielen die Familien im Sommer jeden Donnerstagabend Völkerball. Rund 30 Menschen aus 16 Familien und vier Nationen im Alter von 5 bis 50 Jahren sind mit von der Partie.
Ebenfalls mit 500 Euro dotiert ist die Anerkennung, die das Projekt Fahrrad-Werkstatt des Kinder- und Jugendzentrums "SELAM" aus Braunschweig erhält. Um gemeinsam Ausflüge in einen Park zu machen, werden in der Fahrradwerkstatt alte Fahrräder auf Vordermann gebracht - gleichzeitig können bei Bedarf auch Mütter gleich noch das Fahrradfahren lernen.
Familienfreundliche Kommunen:
Kommunen für Familien in Bewegung!
- Familien im Blick bei Freizeit, Sport und Kultur -
1. Preis: 10 000 Euro erhält die Stadt Wolfsburg für das Projekt "Wohlfühlstadt - Lust an Familie. Besonders an dem Konzept ist aus Sicht der Jury, dass die Stadt das "Wohlfühlen" in der Kommune mit Familienfreundlichkeit verknüpft. Das Konzept fußt auf einem breiten Netzwerk und äußert sich auf vielfältige Weise. Projekte wie "Schule singt", das Figurentheaterfestival, das "Grüne Jahr der Baukultur" und betreute Feriensportwochen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Ganzen. Der hohe Stellenwert, den das Projekt für die Kommune hat, spiegelt sich außerdem im Budget der Kommune. Wolfsburg ist damit in diesem Jahr von der Jury zur familienfreundlichsten Stadt Niedersachsens gekürt worden.
2. Preis: 5000 Euro erhält die Samtgemeinde Isenbüttel im Landkreis Gifhorn für das Projekt "Sport am Tankumsee". Obwohl die Gemeinde nur 15.322 Einwohnerinnen und Einwohner hat, gelingt es ihnen seit 7 Jahren für die Veranstaltung "Sport am Tankumsee" und das dazugehörende Drachenbootrennen 15.000 Besucherinnen und Besucher in die Samtgemeinde zu locken. Damit stellt die kleine Gemeinde ein echtes Großereignis auf die Beine und hat; ein Sport-Netzwerk mit 250 ehrenamtlich Aktiven geboren. Das "Fest von Menschen für die Menschen" hat die Jury überzeugt.
2. Preis: 5000 Euro erhält die Samtgemeinde Amelinghausen für ihr Konzept "Attraktivität durch Vielfalt". Amelinghausen ist bereits zum zweiten Mal unter den Preisträgern. . Auch beim diesjährigen Thema des Wettbewerbs konnte die Gemeinde überzeugen. Amelinghausen wird ausgezeichnet für sein umfangreiches Konzept "Stärkung der generationenübergreifenden Vielfalt".
3. Preis: 2500 Euro erhält die Stadt Hildesheim für das Netzwerk "Hildesheim in Bewegung". Die Jury ist beeindruckt vom umfassenden Hildesheimer Netzwerk, gesteuert vom Dezernat für Jugend, Soziales, Schule, Sport und Kultur. Die zentrale Steuerung und die systematische Herangehensweise an das Thema Familienfreundlichkeit in Freizeit, Sport und Kultur der Stadt können als Vorbild für andere dienen.
3. Preis: 2500 Euro erhält die Stadt Soltau für den "Spielraum Soltau". Die Jury lobt, dass die Stadt Soltau ihren Prozess einer Leitbildentwicklung dazu genutzt hat, eine familienfreundliche "Freizeit-Infrastruktur" zu entwickeln. Ergebnis sind vielfältige Angebote, für Freizeit und Alltag, für Alt und Jung.
Familienfreundliche Kommunen und Initiativen
Hannover. Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat am Sonnabend fünf freiwillige Initiativen und fünf besonders familienfreundliche Kommunen mit dem Niedersächsischen Familienpreis 2009 ausgezeichnet. "Der Familienpreis hat mittlerweile eine lange Tradition in Niedersachsen - ehrenamtliches Engagement und nun zum 2. Mal auch kommunales Engagement für Familien wird gewürdigt - und dies nicht nur mit Worten und einer Urkunde, sondern unsere Preise sind mit einer Summe von insgesamt 50.000 Euro auch hoch dotiert", sagte Mechthild Ross-Luttmann anlässlich der feierlichen Preisübergabe.
Der Niedersächsische Familienpreis stand dieses Jahr unter dem Motto "Familien in Bewegung!". "Das diesjährige Thema ist von elementarer Bedeutung für unsere Gesellschaft", stellte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin fest. "Gerade für Kinder gilt: Bewegung macht schlau! Denn wenn sich Kinder bewegen, macht das nicht nur den Körper fit, sondern auch den Kopf. Und ich bin davon überzeugt, das gilt auch für uns Erwachsene."
Der besondere Dank der Ministerin ging an Herrn Dr. Hubert Meyer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Landkreistages, als Vorsitzender der Jury und an die Klosterkammer Hannover für die finanzielle Unterstützung. Dr. Meyer lobte insbesondere das kommunale familienpolitische Engagement in Niedersachsen "Die niedersächsischen Kommunen sind in Bewegung für Familien! Die enormen Anstrengungen zum Ausbau des Betreuungsangebotes für unter Dreijährige steht exemplarisch dafür. Und sie unterstützen die Familien, in Bewegung zu kommen." Die Jury hatte dieses Jahr die Qual der Wahl und hat in der Sparte Freiwillige Initiativen zwei 1. Preise und drei 2. Preise vergeben - und zwei mit jeweils 500 Euro dotierte Anerkennungen ausgesprochen. In der Sparte der Familienfreundlichen Kommunen dagegen gibt es einen klaren Spitzenreiter, die Plätze zwei und drei sind aber ebenfalls doppelt belegt.
Freiwillige Initiativen:
Familien in Bewegung!
1. Preis: 6000 Euro erhält die evangelisch-lutherische Kindertagesstätte Paul-Gerhardt aus Lüneburg für ihre Familien-Wochenend-Angebote. Die Idee ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Bereits seit 16 Jahren werden Kinder und Eltern am Wochenende gemeinsam aktiv - die Unternehmungen reichen von Schwimmen bis Inline-Skaten, von Reiten bis zu Sporttagen. Die Idee setzt gegen die Langeweile am Wochenende ein attraktives Familienleben.
1. Preis: Ebenfalls 6000 Euro erhält die BewegungsInitiative Oldenburg e.V. zusammen mit dem Spielmobil Spielefant für die Spiele-Sonntage in Oldenburg. Das Projekt wurde 2005 von beiden Initiativen zusammen mit der Evangelischen Familienbildungsstätte und der Stadt Oldenburg ins Leben gerufen. Im Sommer gibt es an drei Standorten in Oldenburg sonntags anderthalb Stunden Bewegungsspiele für Jedermann und Jederfrau - im Winter die Wiederholung als sogenannte "Winterspiele". Auf diese Weise kommen rund 2500 Kinder und Erwachsene in Bewegung.
2. Preis: 4000 Euro erhält der Christophorus Kindergarten für sein umfassendes familienbezogenes Bewegungsangebot, das alle Generationen einschließt. In regelmäßigen Abständen organisiert der Kindergarten zum Beispiel ein Sportfest, an dem auch Eltern und Geschwister teilnehmen sowie Waldtage für Väter und ihre Kinder.
2. Preis: Ebenfalls 4000 Euro erhält die Kirchengemeinde Pöhlde für ihr Projekt "Sommerdorf", bei dem Kinder und Jugendliche zusammen mit Eltern und Großeltern Häuser errichten, gemeinsam Mahlzeiten zubereiten, Werkzeuge, Musikinstrumente und Kleidung herstellen. Kopf und Körper bewegen sich hier, um Neues zu erschaffen.
2. Preis: Ebenfalls 4000 Euro erhält der evangelisch-lutherische Kindergarten Mahlum für das Großeltern-Kind-Turnen. Seit acht Jahren fahren rund 50 Großeltern mit ihren Enkelkindern regelmäßig in einem großen Bus zum Sporttag in eine Turnhalle. Jung und Alt kommen gemeinsam in Bewegung.
Eine mit 500 Euro dotierte Anerkennung erhalten die 10-jährige Leonie Greshake und die elfjährige Tale Sadikay aus Glandorf. Die beiden Mädchen haben ihr Wohnviertel "in Bewegung gebracht". Sie malten Einladungszettel und seit 2008 spielen die Familien im Sommer jeden Donnerstagabend Völkerball. Rund 30 Menschen aus 16 Familien und vier Nationen im Alter von 5 bis 50 Jahren sind mit von der Partie.
Ebenfalls mit 500 Euro dotiert ist die Anerkennung, die das Projekt Fahrrad-Werkstatt des Kinder- und Jugendzentrums "SELAM" aus Braunschweig erhält. Um gemeinsam Ausflüge in einen Park zu machen, werden in der Fahrradwerkstatt alte Fahrräder auf Vordermann gebracht - gleichzeitig können bei Bedarf auch Mütter gleich noch das Fahrradfahren lernen.
Familienfreundliche Kommunen:
Kommunen für Familien in Bewegung!
- Familien im Blick bei Freizeit, Sport und Kultur -
1. Preis: 10 000 Euro erhält die Stadt Wolfsburg für das Projekt "Wohlfühlstadt - Lust an Familie. Besonders an dem Konzept ist aus Sicht der Jury, dass die Stadt das "Wohlfühlen" in der Kommune mit Familienfreundlichkeit verknüpft. Das Konzept fußt auf einem breiten Netzwerk und äußert sich auf vielfältige Weise. Projekte wie "Schule singt", das Figurentheaterfestival, das "Grüne Jahr der Baukultur" und betreute Feriensportwochen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Ganzen. Der hohe Stellenwert, den das Projekt für die Kommune hat, spiegelt sich außerdem im Budget der Kommune. Wolfsburg ist damit in diesem Jahr von der Jury zur familienfreundlichsten Stadt Niedersachsens gekürt worden.
2. Preis: 5000 Euro erhält die Samtgemeinde Isenbüttel im Landkreis Gifhorn für das Projekt "Sport am Tankumsee". Obwohl die Gemeinde nur 15.322 Einwohnerinnen und Einwohner hat, gelingt es ihnen seit 7 Jahren für die Veranstaltung "Sport am Tankumsee" und das dazugehörende Drachenbootrennen 15.000 Besucherinnen und Besucher in die Samtgemeinde zu locken. Damit stellt die kleine Gemeinde ein echtes Großereignis auf die Beine und hat; ein Sport-Netzwerk mit 250 ehrenamtlich Aktiven geboren. Das "Fest von Menschen für die Menschen" hat die Jury überzeugt.
2. Preis: 5000 Euro erhält die Samtgemeinde Amelinghausen für ihr Konzept "Attraktivität durch Vielfalt". Amelinghausen ist bereits zum zweiten Mal unter den Preisträgern. . Auch beim diesjährigen Thema des Wettbewerbs konnte die Gemeinde überzeugen. Amelinghausen wird ausgezeichnet für sein umfangreiches Konzept "Stärkung der generationenübergreifenden Vielfalt".
3. Preis: 2500 Euro erhält die Stadt Hildesheim für das Netzwerk "Hildesheim in Bewegung". Die Jury ist beeindruckt vom umfassenden Hildesheimer Netzwerk, gesteuert vom Dezernat für Jugend, Soziales, Schule, Sport und Kultur. Die zentrale Steuerung und die systematische Herangehensweise an das Thema Familienfreundlichkeit in Freizeit, Sport und Kultur der Stadt können als Vorbild für andere dienen.
3. Preis: 2500 Euro erhält die Stadt Soltau für den "Spielraum Soltau". Die Jury lobt, dass die Stadt Soltau ihren Prozess einer Leitbildentwicklung dazu genutzt hat, eine familienfreundliche "Freizeit-Infrastruktur" zu entwickeln. Ergebnis sind vielfältige Angebote, für Freizeit und Alltag, für Alt und Jung.
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